Kurztrip: midsommar in Schweden

Ich war zwar erst eine Woche daheim, aber diese Gelegenheit musste ich nutzen. Das  Jugendblasorchester der Musikschule Heidenheim hatte eine Einladung von der Musikschule Fristad in Schweden und im Bus war noch ein Platz frei für mich.

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Während der 18stündigen Fahrt über weitgehend leere Autobahnen und zwei Fähren wurde es kaum dunkel, bereits um 2:30 Uhr ging die Sonne wieder auf.

P1060934Irgendwann am Vormittag kamen wir endlich an,

P1060937und nachdem die Zimmer verteilt waren, ging es gleich los. Erst einmal zum badplats, das schöne warme Wetter war verlockend,

P1060942und schon hupften die ersten ins Wasser.

P1060940Die nächsten folgten,

P1060941und bald waren fast alle im Wasser.

P1060947Am nächsten Tag stand die Musik im Vordergrund. Auf dem zentralen Platz in Borås vor dem Landgericht wurde zur Mittagszeit aufgebaut

P1060963P1060967und schon legten die Heidenheimer los.

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Viele Passanten blieben stehen, einige ließen sich von der schwungvollen Musik mitreißen

P1070018und auch unser Busfahrer riskierte einen Blick.

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Natürlich muss alles gut dokumentiert werden

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Die kurze freie Zeit wurde genutzt, um mal ein schwedisches Polizeiauto zu inspizieren

P1060976P1060975oder eine Partie Minigolf zu spielen,

P1070022P1070023während die Lehrer sich zu einer Konferenz mit fika trafen.

P1070024Denn schon am Abend sollte es einen ersten Höhepunkt geben, ein gemeinsames Konzert mit

P1060992in der Kirche von Fristad,

P1070026P1070035und hier dirigierten beide Leiter abwechselnd.

P1070037Am Abend wurde gegrillt und schon mal für das midsommar-Fest geübt

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Der nächste Tag war ein Besichtigungs- und Ausflugstag. Zunächst ging es mit dem Bus nach

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P1070057eine Burg, die seit dem 15.Jhdt. in Privatbesitz ist und sehr gut erhalten ist, wie wir bei der Führung sehen konnten.

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P1070054Ein  kräftiger Regenschauer war glücklicherweise schnell vorbei, so konnten wir unser vom örtlichen Supermarkt gesponsertes Picknick im Freien einnehmen,

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P1070061bevor es weiter ging zum nächsten highlight, dem Vergnügungspark Liseberg in Göteborg.

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Das größte Fest in Schweden ist das midsommar-Fest. Obwohl ich schon unzählige Male in Schweden war, habe ich es auch zum ersten Mal erlebt. Es beginnt mit den Vorbereitungen am Vormittag, alles wird schön geschmückt und die Mädchen flechten Blumenkränze. Auch unsere Mädchen, und einige Jungen, waren sehr eifrig dabei.

P1070077Zunächst werden Birkenzweige geschnitten und Blumen geplückt.

P1070075Der Anfang ist schwer,

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P1070079aber es gibt ja Hilfe.

P1070081Fertig!

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Zum lunch gibt es traditionell sild (Hering), in verschiedenen Soßen eingelegt, dazu neue Kartoffeln, Dillsauce, und köttbollar (Hackbällchen) dürfen natürlich auch nicht fehlen. Am Nachmittag fuhren wir zur Festwiese Solviken an einem See, hier wurde der Mittsommerbaum aufgerichtet, um den herum traditionell getanzt wird. Nicht immer ist in Schweden so gutes Wetter wie in diesem Jahr, entsprechend viele Leute kamen. Und es hatte sich wohl herumgesprochen, dass ein sehr gutes junges Blasorchester aus Deutschland auftreten würde.

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P1070126Vom Tanz habe ich leider keine Fotos, ich wollte lieber mittanzen, so wie alle, jung und alt, schwedisch oder deutsch, ein tolles Erlebnis, danke dafür!

Die schwedischen Familien gingen irgendwann heim, um dort weiter zu feiern. Unsere kids übten derweil ihr neu gelerntes Spiel..

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Und dann kam auch schon der Abreisetag, letzte Blicke auf die hübschen roten Häuschen,

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immer wieder ein Seeufer,

P1070093eine recht stürmische Überfahrt,

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P1070150und ein lange Nachtfahrt…

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Danke Jürgen und Stefan, dass ich dabei sein durfte. Danke Annika und Ulf für die perfekte Organisation und das tolle Programm.

 

 

 

 

 

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Eine Antwort zu Kurztrip: midsommar in Schweden

  1. Annika schreibt:

    Hat dies auf Brevlåda rebloggt und kommentierte:
    Der Schlussspurt vor den Sommerferien war dieses Jahr besonders intensiv, weil mein Kollege, der unser Orchester leitet und ich irgendwann letzten Herbst beschlossen hatten, einen Jugendorchesteraustausch mit meiner früheren Musikschule, an der ich selbst Schülerin war, anzuleiern. Es war eine wahnsinnig intensive Woche und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, als Reiseleiterin durch meine neue Heimat zu führen. Meine Mutter hatte sich als Betreuerin unter das deutsche Orchester gemischt und einen Reisebericht auf ihrem Blog veröffentlicht, den ich hier mit freundlicher Genehmigung reblogge. Danke, Mama!

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