Viaduc du Millau und die Tarnschlucht

Wie versprochen, endlich habe ich es geschafft. Die letzten Tage unserer diesjährigen Reise in den Frühling will ich nicht vorenthalten.

(Wie immer…Bilder zum Vergrößern anklicken)

11 APRIL 2015
Wir  verabschieden uns für diese Reise vom Meer und machen einen großen Satz nach Frankreich, 475km, aber alles auf der Autobahn. Das Wetter ist inzwischen wirklich sommerlich geworden und wir wollen uns noch die Tarnschlucht ansehen. Gegen 17:00 Uhr erreichen wir Millau im Tarntal und finden einen schönen CP direkt am Fluss. Hier wollen wir noch mal Pause machen und morgen Radfahren. Autofahren ist doch sehr anstrengend.

 

12 APRIL 2015
Das Wetter lädt zu einer Radtour ein. Wir fahren abwärts im Tal des Tarn auf einer wenig befahrenen Nebenstrecke bis nach Peyre, wieder mal eines der plus belles villages de France, und das stimmt. Es ist an den Hang geklatscht, hat sehr enge Gassen, und natürlich wieder alles mit Natursteinen erbaut.

Auf halber Strecke passieren den gewaltigen Autobahnviadukt, beeindruckend, wenn man genau darunter steht und die riesigen Pylonen hinaufschaut.

Wir fahren noch bis ins nächste Dorf, kehren dann aber um, in Peyre haben wir ein kleines Restaurant entdeckt, eher eine Hütte. Hier essen wir  sehr gut und haben von der Terrasse einen schönen Blick auf das Tarntal und den Viadukt.

 

33km sind wir gefahren und alles ohne Strom!

 

13 APRIL 2015

Heute morgen testen wir mal spaßeshalber meinen defekten Fahrradakku. Oh Wunder…es ist wieder alles in Ordnung! Ich könnte mich in den A…beißen, dass ich nicht schon früher mal probiert habe, ich hätte mir so manchen schweißtreibenden Anstieg erleichtern können.

Heute fahren wir talaufwärts bis Peyreleau, jetzt erleben wir die Kirschenblüte zum zweiten Mal in diesem Jahr. Es ist wunderschön so durch den Frühling zu radeln. Das Tal wird allmählich enger und wir sehen bizarre Felsformationen. Auch die Dörfer, die wir passieren, sind sehr schön, aber keine einzige Einkehrmöglichkeit.

 

14 APRIL 2015
Gut erholt können wir die weitere Heimreise in Angriff nehmen. Heute fahren wir durch die berühmte Gorge de Tarn, eine recht schmale, aber gut zu befahrende Straße. Das Tal verengt sich immer mehr, links und rechts ragen riesige Felswände in die Höhe.

Häufig durchfahren wir kurze Tunnel und teilweise gibt es unangenehme Felsüberhänge, zum Glück nicht auf unserer Seite.  Der Fluss ist ein sehr beliebtes Kajakrevier, überall werden Touren angeboten.

Am Ende der Schlucht liegt das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Énimie , hier machen wir eine ausgiebige Pause und baden unsere Füße im klaren Flusswasser. Es ist sehr heiß heute, und leider plagt mich mal wieder Heuschnupfen. Das ist aber auch das einzig Negative an diesem schönen Tag.


Wir fahren noch etliche Kilometer auf der Nationalstraße und finden einen schönen Stellplatz am Stausee Naussac bei Langogne. Bei dem herrlichen Wetter können wir abends noch lange draußen sitzen bei ca. 20 Grad, obwohl wir auf fast 1000m Höhe sind.

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Danach gehts endgültig heim. Wir übernachten noch zweimal, in Dole und Bad Dürrheim. Zuhause erleben wir die dritte Kirschblüte in diesem Jahr, diesmal im heimischen Garten.

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3 Antworten zu Viaduc du Millau und die Tarnschlucht

  1. Pingback: Fertig… | bonjourelfie

  2. Jürgen Donath schreibt:

    Schöner Bericht. Wir waren dieses Jahr auch in der Tarnschlucht und am Viaduc de Millau. Teilweise haben wir die gleichen Fotos! Zu empfehlen in den Cevennen ist auch der Mont Aigoual, der 2. höchste Berg dort. Da kann man mit dem Auto bis hoch fahren (über 1600 m)

    • bonjourelfie schreibt:

      Hallo, ich freu mich, dass du meine Seite gefunden hast.
      Wir wollten in diesem Herbst auf der Rückreise noch in die Cevennen, aber Mitte Oktober war es schon so kalt und wir befürchteten schon Schnee in der Höhe. Und unser Womo hatte noch seine Sommerschlappen an. Aber bei der nächsten Frankreichreise ist der Mont Aigoual dran, ganz bestimmt!

      LGElfie

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