Unsere diesjährige Herbstreise…

…beginnt erst einmal mit größter Hitze. Das Einräumen des Womos und Aufräumen der Wohnung  ließ so manchen Schweißtropfen fließen, deshalb zog es uns erst einmal in größere Höhen, der Schwarzwald liegt ja fast auf unserem Weg nach Frankreich. Im Hochtal von Bernau haben wir uns auf dem Stellplatz niedergelassen, auch hier war es noch ziemlich heiß, aber die Aussicht ist phantastisch.

image

image

Wir wollten gerne ein wenig wandern, das Herzogenhorn hatten wir direkt vor uns, aber leider hatte mal wieder einer von uns „Rücken“, da wechseln wir uns ganz gerecht ab. Aber Radfahren  geht immer, und so zog es uns am nächsten Tag auf die Straße statt auf den Wanderweg. Auch hier gibt es gut bezeichnete Radstrecken, Todtmoos zeigte ein Schild an, 12km,  gerade richtig für den Anfang. Der Weg ging beständig aufwärts, meistens auf Waldwegen, bis zu einem Pass. Da hatten wir schon 250 Höhenmeter geschafft, und dann ging es rasant abwärts nach Todtmoos, 400m tiefer, klasse. Nur leider mussten wir auch wieder hoch, bei dieser Hitze eine enorme Schinderei, auch mit ebikes. Vor lauter Anstrengung habe ich leider das Fotografieren völlig vergessen…nix mit Fotos.
Den  nächsten Hitzetag haben wir ruhiger angehen lassen. Fast immer am Bächlein Alb entlang ging es mit den Rädern nach Sankt  Blasien, bekannt durch seine Wallfahrtskirche mit der riesigen Kuppel, nicht wirklich alt, aber dennoch beeindruckend.

image

image

image

Am Wegesrand passierten wir ein kleines privates Wasserkraftwerk, das eine Sägerei mit Strom versorgt. Zufällig schaute der Besitzer nach dem Rechten und zeigte uns den Maschinenraum. Statt 170 kWh werden aufgrund der anhaltenden Trockenheit zur Zeit nur 20 kWh produziert.

image

image

Auf dem Domplatz fand in dieser Woche ein Bildhauersymposium statt und man konnte den Künstlern bei der Arbeit zusehen. Am Ende der Woche werden die Werke versteigert, wir werden dann aber schon viel weiter sein.

image

image

Am nächsten Tag verließen wir den Schwarzwald, unendlich viele Kurven brachten uns ins Rheintal hinunter und bald passierten wir die Grenze nach Frankreich. Bis Dôle haben wir es noch geschafft, zum Glück war es nicht mehr so heiß und es hat sogar etwas geregnet. Abends hat es noch zu einem kleinen Spaziergang gereicht, der Fluss Doubs ist immer wieder schön.

image

image

image

Weiter ging es, jetzt nur noch auf Nationalstrassen, nach Vichy, und damit sind wir im Norden der Auvergne angekommen, diese Gegend wollen wir etwas genauer kennenlernen. Wir sind schon oft durch Frankreich gefahren, und immer haben wir gesagt, hier müsste man mal länger bleiben, und das werden wir jetzt machen.

Vichy ist als bedeutendster Kurort Frankreichs bekannt, spätestens seit Napoléon hier gekurt hat. Sechs Heilwasserquellen sind heute noch im Betrieb, da muss man ja gesund werden. In der Wandelhalle kann man probieren…
image

Interessant ist die Architektur, viel Jugendstil. Die Zeiten der „Belle Epoque“  sind aber leider vorbei…

image

image

image

image

Napoléon III ließ 1861 ein Kasino bauen, 1901 wurde es zu einem Opernhaus erweitert und ist heute eines der größten Opernhäuser Frankreichs
image</
image

Morgen geht’s weiter, mal sehen, wo es uns hintreiben wird.

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Herbstreise 2015...Frankreich, Auvergne, Cevennen?, Unterwegs abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Unsere diesjährige Herbstreise…

  1. Pingback: Heimwärts, aber ganz langsam | bonjourelfie

    • bonjourelfie schreibt:

      Hallo Mattis,
      schön, dass du auf meine Seite gefunden hast.
      Drei Wochen für so eine Reise ist leider nicht viel, aber ich denke machbar.Ich würde dann allerdings den Schwerpunkt auf den Norden setzen und zügig durch Schweden hochfahren.Wir waren etwa 2 Monate unterwegs, allerdings davon etwa 10 Tage Familienbesuch. Und die Umwege die wir gefahren sind, z.B. Viltmarksvägen, muss man ja auch nicht unbedingt machen.Wir konnten dann schon immer wieder ein paar Ruhetage einlegen und „abwettern“ und wenn es am Schluss nicht mehr für den RV 17 reicht, fährt man halt über Schweden zurück. Macht es, es lohnt sich, ist aber nur meine Meinung.

      LGElfie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s