Norwegen…wir kommen

Endlich ist es soweit, alles ist gepackt, aufgeräumt, abgeschlossen, los gehts. Für die Anfahrt nach Hirtshals in Dänemark haben wir uns drei Tage Zeit gelassen, Übernachtungen in Bad Gandersheim und Schleswig, die letzte dann in Hirtshals auf dem stadtnahen Stellplatz. Endlich mal wieder Schiffe gucken und einen Leuchtturm sehen.

 

Für den 31.Mai hatten wir eine Fähre gebucht nach Langesund in Norwegen, um 8.30 Uhr ging es los.

Heute durfte es ein ordentliches Frühstück sein, das Buffet an Bord war ausgezeichnet. Allerdings auch der Seegang, schon in der Nacht hatte das Wohnmobil an Land kräftig geschaukelt. Das Jonglieren der Kaffetasse war schon etwas grenzwertig, erst im Oslofjord wurde es ruhiger. Wie hab ich mich gefreut, die ersten felsigen Inseln zu sehen,

 

und um 13.00 Uhr war Langesund erreicht.

Auf der E18 ging es flott voran, aber mit viel Verkehr, Baustellen und etlichen Mautstellen. Die Mautstellen kann man problemlos passieren, man wird fotografiert und dann sieht man ein grünes Pluszeichen, alles ok. Trotzdem wollten wir heute nicht mehr weit, das Wetter war zu schön zum Fahren. So steuerten wir in der Nähe von Tönsberg einen CP direkt am Meer an und konnten den Rest des Tages relaxen.

 

Am nächsten Tag wollten wir ein wenig Strecke machen, aber nicht schon wieder die langweilige Autobahn. Über die Rv 35  und dann auf die Rv7 fuhren wir Richtung Gol, wenig Verkehr und bereits sehr schöne Landschaft, so wie man sich Norwegen vorstellt. allerdings kommt man ziemlich langsam voran, daran muss ich mich erst wieder gewöhnen.

 

 

Und auch ein Wasserfall war pünktlich zur Stelle, als es Zeit für eine Pause war.

Übernachtet haben wir kurz vor Gol auf einem noch nicht geöffneten CP, mit Erlaubnis der Besitzer.

So allmählich kamen wir immer höher hinauf. Das Hemsetal ist ein beliebtes Skigebiet der Norweger. Skifahren ist zwar nicht mehr möglich, aber es liegt noch genug Schnee. Bis über die Baumgrenze, die hier bei etwa 900m liegt, ging es hinauf und oben gab es sogar noch einen zugefrorenen See.

Wir aber fuhren wieder hinunter, unser Ziel war die berühmte Stabkirche Borgund, die zweitälteste ihrer Art in Norwegen und natürlich ganz aus Holz.

 

Wir sind noch bis Flåm weiter gefahren, dafür mussten wir aber erst noch den längsten Tunnel der Welt passieren, den Laerdalstunnel, über 24km lang. Eigentlich nicht so toll, aber alle 6 km durchfuhren wir eine blau illuminierte Halle, wo man sogar hätte aussteigen können.

In Flam haben wir dann wieder auf dem CP eingecheckt, aber davon später.

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