Der Vänern und seine Schären

Da wir dieses Jahr nicht so weit in den Norden wollen, beschließen wir nördlich um den Vänern herum zu fahren. Bekanntlich ist dieser See der größte der EU, 10mal so groß wie der Bodensee. Eine Landzunge, die Värmlandsnäs, zieht sich von Norden fast 40km südlich. An der untersten Spitze liegt Ekenäs, das ist unser Ziel. Hier gibt es beim obligatorischen Bootshafen einen kleinen CP, ruhig und idyllisch gelegen. Doch es geht noch weiter südlich, allerdings nur per Boot. Schärengärten vermutet man eigentlich nur im Meer, doch im Vänern gibt es mehrere Binnenschärengärten und dadurch gibt es etwa 22000 (!) Inseln und Inselchen, wohl ziemlich einmalig auf der Welt.

Für den nächsten Tag melden wir uns zu einer Schiffsreise an. Wir wollen auf die Insel Lurö.
Um 10 Uhr fährt das kleine Boot ab. Es ist nur gut 10m lang, kann aber immerhin 30 Passagiere befördern.

Das Wetter ist leider besch…Wir hatten noch überlegt zu stornieren, aber die nächsten Tage soll es sehr windig sein. Also los! Die Fahrt ist sehr ruhig, kein Wind, aber alles grau in grau, wenigstens kein Regen. Und so bleibt es den ganzen Tag, von ein paar Tropfen mal abgesehen. Soo schade!


Die Insel ist dafür sehr sehenswert. Sie ist die südlichste Schäre dieses Archipels. Wir werden in einem kleinen Hafen abgesetzt und können dann über die Insel laufen bis zur anderen Anlegestelle, etwa 4 km entfernt. So lernen wir die Insel gut kennen. In der Mitte gibt es ein ehemaliges Schulhaus, bis zu 16 Kinder wurden hier einst unterrichtet, aber bereits in den 50er Jahren wurde der Schulbetrieb eingestellt.

Heute lebt nur noch eine Familie ganzjährig auf der Insel, sie betreibt auch das Wanderheim, in dem man übernachten kann.. Wir kommen an schönen Badeplätzen vorbei, heute nicht so einladend. Am Ende der kleinen Wanderung erwartet uns ein nettes Restaurant, wo wir eine leckere Fischsuppe essen. Um 15 Uhr startet die Rückfahrt und eine Stunde später sind wir wieder am Womo.

Natürlich scheint die nächsten Tage wieder die Sonne, grrr. Wir bleiben ein paar Tage hier und genießen die wunderschöne Gegend. Es gibt einen herrlichen Sandstrand, hier fühlt man sich wirklich wie am richtigen Meer.

 

P.S. Kleine Bilder kann man wie immer zum Vergrößern anklicken

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