Heimwärts, aber ganz langsam

Von Stellplatz in Valderrobes haben wir einen tollen Blick auf das Dorf. Wir schauen es uns am nächsten Morgen an, ebenfalls eines der schönsten Dörfer Spaniens, aber so richtig haut es uns nicht vom Hocker. Immerhin können wir noch Wein und Olivenöl aus der Region kaufen.

Unser nächstes Ziel ist der CP Joan in Cambrils, etwa 100km weiter, wieder am Meer. Hier legen wir noch mal einen Ruhetag ein, ehe wir weiter gen Norden fahren. Für einen längeren Aufenthalt wäre es uns auch zu unattraktiv, die endlose Bebauung am Meer ist eher abschreckend. Weiter geht es nach Roses, hier gefällt es uns besser und wir bleiben noch einen Tag (ich habe eine Zerrung im Oberschenkel und kann nicht laufen). Die nächsten Etappen sind Gruissan, Millau, Vichy, Dôle, alles recht gemütlich, und die Orte kennen wir ja schon alle von früheren Reisen. In Dôle machen wir noch einmal eine Radtour gemütlich am Fluss Doubs entlang und erinnern uns an unsere Bootsreise 2009 mit unserem eigenen Schiffchen.

Und dann kommt der große Wetterumschwung, im Schwarzwald und bis hinunter nach Freiburg soll es schneien! Wollen wir das? Nein, so beschließen wir die restlichen 540km in einem Rutsch zu fahren. Am Morgen regnet es kräftig, aber wir können dem Regen davon fahren. Außer dem üblichen Stau um Stuttgart herum läuft es ganz gut und wir sind um kurz nach 19 Uhr daheim. Ende einer schönen Winterreise, die uns zwei Monate fast ununterbrochen Sonnenschein und angenehme Temperaturen bescherte. Es war sicher diesmal nicht die spannendste Reise, dafür sehr erholsam. Und nach der Reise ist bekanntlich vor der Reise….In diesem Sinne, erst mal Blogpause und dann schaun mer mal.

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Rio Matarraña…schluchtiger geht es kaum

24 MÄRZ 2019

Zunächst einmal brauchen wir Gas (12,70€bei Repsol), dann müssen wir unbedingt einkaufen. In Teruel finden wir alles. Erst gegen 13 Uhr geht es richtig los, über Landstraßen bis Valderrobes. Die Fahrt ist toll, beste Straßen und absolut kein Verkehr.

Die Gegend ist dünn besiedelt, nur selten kommen wir durch kleine Orte und die haben teilweise auch schon Umfahrungen. Und die Landschaft, besonders gleich nach Teruel, ist grandios, eine Kargheit von ganz besonderer Art. So macht auch das Beifahren Spaß. Nach 225km erreichen wir den CP kurz vor Valderrobes, ein sehr neuer Platz mit ausgezeichneten Sanis. Ich kaufe noch einen hiesigen Wein und koche…ein gemütlicher Abend. Und wlan ist auch frei…
Am nächsten Tag sind wir (ich) etwas unentschlossen, bleiben oder weiter fahren. Eigentlich wollten wir weiter, andererseits gibt es hier so viel zu entdecken. Ich habe gestern Abend einiges im Internet entdeckt: eine Via verde, also ein Radweg auf stillgelegter Bahntrasse, eine Bergtour, eine Schluchtwanderung…Das Problem ist wie so häufig der Startpunkt, finden wir einen Parkplatz fürs dicke Womo? Fast geraten wir in Streit, weil ich eigentlich alles will. Wir fahren erst einmal nach Beceite, 8km entfernt. Dort lassen wir uns im Touribüro beraten. Zum Startpunkt der Schluchtwanderung können wir sonntags nicht fahren, die Straße ist sehr schmal. Wir müssten noch 3km Straße laufen, dann beginnt der Wanderweg. Aber wir haben ja Fahrräder! Dann können wir auch das Womo in Beceite stehen lassen und die 6km bis zum Startpunkt fahren, eine sehr schöne Strecke übrigens, und wir sind ganz froh dieses schmale Sträßchen nicht mit dem Womo gefahren zu sein. Am Ende der Straße schließen wir die Räder dreifach an einen Pfosten, wird schon niemand mitnehmen.
Die Wanderung entlang des Rio Matarraña ist mal wieder ein Höhepunkt. Immer am Fluss entlang, teilweise auf Holzstegen, weil sonst kein Platz ist.

Das Wasser ist glasklar, lädt zum Baden ein, ist aber verboten. Viel Wasser führt der Fluss zur Zeit nicht, es hat ja wochenlang nicht geregnet. Immer weiter laufen wir in die Schlucht hinein, die Berge über uns werden immer höher. Der Weg wird schwieriger, wir müssen dauernd über riesige Felsbrocken klettern.

Aber wir schaffen es bis zum Ende, nach 1,5 Stunden geht es für uns nicht mehr weiter, dann müsste man im Wasser waten. Im Sommer kann man wohl noch etwas weiter, dann wird die Schlucht noch enger. Aber auch hier ist es schon gewaltig, die Felswände steigen senkrecht über uns hoch, die Sonne kommt schon nicht mehr ins Tal.

Der Rückweg ist problemlos, die Fahrräder haben brav auf uns gewartet. Insgesamt eine ziemlich anstrengende Tour, und so sind wir froh, dass der SP in Valderrobes annehmbar ist und wir dort ruhig übernachten können.

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Wanderung zu den Felszeichnungen von Albarracin

22 MÄRZ 2019
Diesen Tipp haben wir vom Touribüro. In 6km Entfernung sollen sie sein. Fahrrad oder wandern? Ich hab ja jetzt Komoot und über den spanischen Wikiloc finde ich eine passende Wanderroute, die ich herunter lade. Der Weg beginnt ganz in der Nähe des CP, und er beginnt gleich spektakulär. Der Wanderweg geht durch eine Schlucht mit sehr beeindruckenden Felsformationen.

Weiter oben wird es immer spannender, die riesigen Felsklötze liegen so durcheinander, als hätte der Teufel mal ordentlich auf den Tisch gehauen.

E

Etwas abseits des Weges kann man zu einem Aussichtspunkt aufsteigen.

Die Felszeichnungen/Ritzungen sind dagegen etwas enttäuschend, da haben wir in Schweden schon mehr gesehen.

N

Nach knapp zwei Stunden kommen wir zu einem Picknickplatz, wo auch wir Pause machen. Ich laufe noch allein zu einem weiteren Aussichtspunkt und Felszeichnungen, hier auf vorbildlichem rollstuhlgerechtem Weg, ehe wir den Rückweg antreten.

D

Diesmal geht es über die Höhe mit relativ viel Wald, der Weg ist einfacher, aber auch ziemlich geröllig. Wir treffen hier einige junge Leute, die die Felsen für den Sport „bouldering“ nutzen, kannte ich bisher nicht. Man klettert frei, gesichert nur durch dicke Matten auf dem Boden, auf die man fallen kann.

Erst kurz vor Schluss beginnt der Abstieg, dabei haben wir noch einmal einen schönen Blick auf Albarracin.

Und allmählich beginnt hier in der Höhe der Ginster zu blühen.

Nach ziemlich genau 13km sind wir wieder am CP, müde, hungrig, glücklich.

Wer die Tour nachlaufen möchte, findet hier die gpx-Datei.

https://www.komoot.de/tour/t59332922?ref=atd

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Albarracin…unbedingt sehenswert

Donnerstag, 21.3.2019

Kalt ist es geworden am Strand von Oliva, Zeit für uns zum Aufbruch. So langsam wollen wir wieder nordwärts, aber vorher machen wir noch einen Abstecher ins Innere Spaniens. Zufällig habe ich bei der Suche nach einem geöffneten CP das Dorf Albarracin in Aragonien entdeckt, das scheint sehr sehenswert zu sein. Bis dahin sind aber erst einmal 270km zu fahren, allerdings fast ausschließlich Autobahn. So kommen wir bereits am frühen Nachmittag an und können noch einen ersten Eindruck gewinnen, vielversprechend! Das Dorf liegt auf fast 1200m Höhe, entsprechend kalt ist es. In der Nacht geht die Temperatur auf -5° hinunter, die Heizung hat gut zu tun. Aber am nächsten Morgen wärmt die Sonne sehr schnell und der Blick von unserem CP ist…

Albarracin ist bereits seit 1961 unter historischem Schutz, nichts darf verändert werden, keine Schaufenster, keine Reklame, keine Straßencafés. Inzwischen ist es in die Liste der „schönsten Dörfer Spaniens“ aufgenommen. Die Häuser stapeln sich beinahe den steilen Hang hinauf, alles ist sehr eng, nur der Hauptplatz ist großzügig.

B

Bis Mitte des 19.Jhdts. war der Ort Bischofssitz, der Bischofspalast ist natürlich erhalten.

Und dann gibt es noch die weit sichtbare riesige Festungsmauer, zu der man hinaufsteigen kann. Ein steiniger Weg führt steil hinauf, dafür wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Man kann auf der Mauer laufen, dann sollte man aber schwindelfrei sein, ich hab mich nicht getraut.

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Apfelstrudel…

14 MÄRZ 2019, 21:15
Gestern erzählte jemand, dass es irgendwo so leckeren Apfelstrudel gibt. Das hat mich irgendwie angemacht, will ich auch essen. Leider liegt das Restaurant viel zu weit weg irģendwo in den Bergen. Trotzdem gugel ich mal rum…und tatsächlich entdecke ich ein „Strudel-Café“ in el Verger, etwa 12km entfernt. Damit haben wir unser heutiges Radfahrziel festgelegt. Da wir den ganzen Vormittag auf dem CP genödelt haben,-muss bei dem herrlichen Wetter auch mal sein- haben wir auch langsam Hunger. Die Fahrt dorthin ist langweilig, wir kommen aus der Ferienwohnungbebauung nicht heraus. Was muss hier im Sommer los sein! Das Café finden wir problemlos und die Auswahl an Kuchen ist groß, und auch Apfelstrudel gibt es, richtig lecker, mit viiel Äpfeln drin.
Tja, und dann? Die selbe Strecke zurückfahren ist langweilig. Also befragen wir unser Navi, ich wollte nach Pego, ein kleines Städtchen oberhalb des Feuchtgebietes Marjal. Aber nicht auf direktem Weg, sondern lieber ein Stück durch die Berge und über einen kleinen Pass. Garmin kennt ja (fast) alle Wege. Aber diese Karte auf dem Garmin ist echt schlecht. Ich gebe fahrradrouting ein, und das Navi führt uns auf einen Bergweg. Sicher ein wunderbarer Wanderweg, aber mit den Rädern absolut nicht zu machen, es sei denn man trägt sie. Also zurück und eine andere Strecke suchen, diesmal um den Berg herum. Und wieder landen wir in einer Sackgasse, es geht durch Orangenplantagen und dann ist der Weg zu Ende, der eingezeichnete Weg ist nicht vorhanden. Jetzt reicht es uns, wir fahren zur normalen Straße, die nach Pego führt. Glücklicherweise verläuft daneben ein sehr guter Radweg, so dass uns der Verkehr nicht so ärgert. 12km schnurgeradeaus, zum Schluss eine leichte Steigung und dann sind wir in Pego. Es ist mal wieder Siestazeit, alles ist geschlossen, aber auf dem Hauptplatz bekommen wir noch etwas zu trinken. Ich hab nicht mal Fotos gemacht, hab ich völlig vergessen. Der Rückweg zum CP, noch mal 12km, ist unproblematisch. 42km für einen Apfelstrudel!

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Am Strand von Oliva

Da es mit den Bergen und den CPs nicht so gut bestellt ist, beschließen wir unseren angedachten Trip südwärts zu machen. Es geht an Valencia vorbei, wahnsinnig viele LKWs. Südlich von Valencia ziehen wir es vor auf die Bezahlautobahn zu wechseln, sehr viel angenehmer. Wir haben uns den CP Azul südlich von Oliva ausgesucht, eine gute Wahl. Gleich hinter der Düne finden wir einen schönen Platz, näher können wir kaum am Strand stehen. Und der Strand ist klasse, sehr feinsandig und endlos lang. Das CP Restaurant hat auch schon geöffnet, alles wird gut. Hier gibt es keine Überwinterer, der Platz hat erst am 1.Februar eröffnet.

Die nächsten Tage vergehen wieder einmal wie im Flug. Es wird immer wärmer, Sonne von morgens bis abends. Wir machen etliche Ausflüge mit dem Rad, ohnehin müssen wir bis zum nächsten Supermarkt in Oliva 6km fahren. Von da aus kann man wunderbar auf einer aufgelassenen Bahntrasse bis Gandia fahren. Es geht mitten durch die Orangenplantagen. Teilweise wird noch geerntet, teilweise blühen die Bäume schon wieder und verbreiten einen betörenden Duft. Gandia selbst ist ganz hübsch, hat etliche Fußgängerzonen und eine Rambla, die ein wenig an Barcelona erinnert. Wir finden ein nettes Restaurant in einer Seitenstraße, wo wir fast die einzigen Gäste sind. Für 10 € erhalten wir ein sehr leckeres Menü, u.a. gegrillten Tintenfisch (ist allerdings nicht so mein Ding).

Ganz in der Nähe gibt es mal wieder eine heiße Quelle, die Font Salada. Sie ist wirklich warm und in einem großen Becken gefasst, in dem recht viele Menschen baden, wir sind halt gerade am Sonntag hier. Ich habe keinen Badeanzug dabei, wäre mir aber auch zu voll, da müssen wir noch einmal unter der Woche herkommen.

Wenn man weiter fährt und eine kleine Brücke über ein Wehr quert, kommt man in ein Feuchtgebiet, das Marjal de Pego-Oliva. Es ist eine ehemalige Meereslagune, die durch Dünen vom Meer getrennt wurde. Offenbar ist es ein sehr flora- und faunareiches Gebiet und steht weitgehend unter Naturschutz. Wir sehen nur ein paar Reiher und einen Kormoran. Große Flächen sind dem Reisanbau vorbehalten, übrigens der erste Reis in Spanien, der ökologisch angebaut wird. Aber noch sieht man nichts, erst im April werden die Felder geflutet. Zwei Flüsse durchziehen das Gebiet, und die sind wirklich sehr klar und sauber. Wir wollen eigentlich zu einem Aussichtspunkt, aber unsere Karte ist nicht so genau. Wir stehen zwar vor dem kleinen Berg, aber davor ist ein Fluss, den wir nicht überqueren können. Also machen wir uns auf den Rückweg.

Langweilig wird es uns nicht. Schließlich müssen wir auch mal zwischendurch Wäsche waschen, Kochen, Einkaufen…Unsere Nachbarn werden vier Monate hier auf dem Platz bleiben, soo lange möcht ich allerdings nicht hier bleiben.

(Hab nur mobiles wifi, deshalb keine Bilder. ..irgendwann)

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Ausflug nach Montanejos…mit Hindernissen

Eigentlich reicht es jetzt! Nicht nur, dass Erich einen ganzen Tag auf dem Klo verbringen durfte/musste, ich Erichs kleine Kamera in der Waschmaschine mitgewaschen habe, jetzt macht auch noch unser Womo Probleme. Nachdem wir endlich von Benicassim aufgebrochen sind, haben wir noch einen Supermarkt angefahren, um unsere Vorräte aufzufüllen. Bei der Weiterfahrt höre ich den Blinker ungewöhnlich schnell klicken und eine Warnleuchte blinkt. Erich kontrolliert, alle Glühbirnen sind in Ordnung, aber der vordere linke Blinker hat keinen Kontakt, die Leitung ist korrodiert. Er versucht alles mögliche, aber die Fassung ist kaputt, wir brauchen ein Ersatzteil. Im Internet finden wir eine Fiatwerkstatt in Castellon, also nix wie hin. Wir kommen um kurz nach 13 Uhr an, natürlich ist Mittagspause bis 15 Uhr. Also warten und hoffen, leider vergeblich. Wir werden zu einem Caravanhändler geschickt, ebenfalls negativ. Letzter Versuch: ein Autozubehörhändler, auch nix. Wir geben auf, der seitliche Blinker funktioniert ja noch. Inzwischen ist es fast 18 Uhr, nach Montanejos kommen wir heute nicht mehr. In Grau de Castellon gibt es zwei SPe direkt am Meer, dort wollen wir übernachten. Pustekuchen! Beide Plätze sind rappelvoll, auf dem größeren stehen sicher mehr als 80 Womos. Klar, die Stellplätze sind kostenlos, das zieht Womos aus ganz Europa an. Wir fahren noch einige Kilometer, weg von der Küste. In Onda finden wir einen kleinen Stellpatz für 8 Womos, zwei Plätze sind noch frei, verdienter Feierabend!

Doch Erich gibt nicht auf. Nach dem Abendessen fängt er an zu basteln, und tatsächlich gelingt es ihm mit Hilfe von Klebeband etc. die Lampenfassung irgendwie zu reparieren. Jetzt muss sie nur noch eingebaut werden, und das macht er am nächsten Vormittag.

Ich schaue mir inzwischen das Städtchen Onda an. Zu Füßen eines alten Castells aus maurischer Zeit drängen sich enge Gassen. Mittelpunkt ist der Place d‘ Almudi mit hübschen Arkaden.

Natürlich steige ich auch noch zum Castell hinauf, oben hat man Rundumsicht sowohl zum Meer als auch in die Berge.

Und dann können wir endlich nach Montanejos fahren. Warum? Es gibt dort warme Quellen und man kann im Fluss schwimmen. Die Fahrt ins Gebirge ist spannend, viele Kurven, hohe Felswände, enge Ortsdurchfahrten, kaum Verkehr, so mögen wir es. Oben gibt es einen großen Parkplatz und dann läuft man noch 10 Minuten am Fluss entlang bis zur Quelle. Alles ist sehr gepflegt, ein breiter Spazierweg, von Platanen gesäumt, in deren Rinde sich wohl jedermann verewigen muss. Aber dann bin ich doch enttäuscht: ich steige natürlich sofort in den Fluss, das Wasser ist klar und sauber…aber saukalt! Und dazu weht ein kalter Wind durchs Tal. Im Sommer ist das sicher eine wunderbare Badestelle, aber jetzt im März…Wir gehen ganz vor zur Quelle. Tatsächlich sprudelt das Wasser mit 25° heraus, aber so warm ist das nicht, und wenn es sich mit dem kalten Flusswasser mischt… Weiter oberhalb verengt sich das Tal zu einer Schlucht, in die man hineinschwimmen kann. Wir sind fast allein, im Wasser ist niemand, und so traue ich mich doch nicht in die Klamm zu schwimmen.

Weiter unten gibt es eine weitere warme Quelle, die in einer Art Kneippbecken gefasst ist. Dort kann man seine Füße wunderbar im warmen Wasser baden.

Eigentlich wollten wir auf dem Parkplatz übernachten, aber es besteht absolutes Parkverbot von 22 Uhr bis 9 Uhr. Ich wäre geblieben, aber Erich ist da sehr korrekt. So sind wir wieder hinunter nach Onda gefahren, den Stellplatz kennen wir ja schon.

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